Großauftrag für die PORR im deutschen Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnnetz

Bestätigung für Kompetenz im Infrastrukturbereich

Im Juli 2007 erhielt die PORR AG einen wichtigen Auftrag beim Neubau der deutschen Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke Erfurt – Leipzig/Halle (VDE 8.2), Abschnitt Erfurt-Gröbers. Es handelt sich dabei um ein 90 km zweigleisig geführtes Teilstück mit zahlreichen Tunnel- und Brückenbauten, bei dem die PORR das von ihr gemeinsam mit der ÖBB entwickelte System „Feste Fahrbahn“ einsetzen wird.

Auftraggeber ist die DB Netz AG, als Tochter der Deutschen Bahn AG, das Auftragsvolumen beträgt ca. EUR 200 Mio. Das Projekt umfasst neben der Schienenstrecke auch die Errichtung von 22 km Lärm- und Windschutzwänden, die für die Anrainer eine deutliche Entlastung darstellen werden. Das Bauvorhaben soll bis Ende 2013 fertiggestellt werden.

Die „Feste Fahrbahn“, System ÖBB-PORR, wird seit 1995 in Österreich als Regelsystem verwendet, und seit 2001 auch in Deutschland in zunehmendem Maß eingesetzt. Es eignet sich besonders für Hochgeschwindigkeitsstrecken und besticht durch eine lange und wartungsfreie Liegedauer. Die PORR konnte das System in Deutschland bereits bei Bauprojekten wie dem „Hauptbahnhof Berlin“ (Lehrter Bahnhof) erfolgreich umsetzen.

Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA, Vorstandsvorsitzender der PORR AG zeigt sich erfreut über den Großauftrag: „Das Projekt beweist einmal mehr die Kompetenz der PORR im Bereich komplexer Infrastrukturvorhaben. Wir haben uns hier sowohl in Österreich als auch in unseren anderen Heimmärkten Deutschland, Schweiz und Polen sehr erfolgreich positioniert und rechnen auch weiterhin mit neuen Großaufträgen. Gerade das gemeinsam mit der ÖBB entwickelte System „Feste Fahrbahn“ bietet viel Potential.“

Lehrter Bahnhof, Berlin (Bild: PORR)

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