Boßlertunnel-Weströhre

Letzte Etappe des Großprojekts Stuttgart/Ulm Albaufstiegstunnel

Kurt Joham

Aufbau der Tunnelvortriebsmaschine „Käthchen“ vor dem Portal des Boßlertunnels – Weströhre. (Bild: Arnim Kilgus)

Projektdaten

Auftraggeber DB Projekt-Stuttgart Ulm GMBH (DB-PSU GMBH)
Auftragnehmer ARGE Tunnel Albaufstieg (ATA) mit PORR Deutschland GmbH, Hinteregger, Östu/Stettin & Swietelsky
Projektart Tiefbau . Tunnelbau
Leistungsumfang Bau eines 8.806m langen zweiröhrigen Eisenbahntunnels
Tunnelbau 17.612 m Tunnelröhren mit 17 Verbindungsbauwerken
Baubeginn 2012
Bauende 2019
Land Deutschland

Einen Meilenstein setzte die ARGE Tunnel Albaufstieg beim Bau des Boßlertunnels in Stuttgart: Auf den Durchschlag der 8.806 m langen Oströhre am 6. November 2016 folgte der Rückzug der Tunnelvortriebsmaschine „Käthchen“ und die Wiedermontage am Nordportal Aichelberg. Am 11. April 2017 wurde die Verabschiedung der Tunnelvortriebsmaschine in die Weströhre mit einem imposanten Feuerwerk gebührend gefeiert – es ist die letzte Etappe am Albaufstieg.

Der Rückzug und die Wiedermontage der Tunnelvortriebsmaschine erfolgten plangemäß, so dass am 18. April 2017 der Vortrieb der Weströhre beginnen konnte. Dort wird Käthchen, die 110 m lang und 2.480 t schwer ist, rund 4.400 Tunnelringe aus 30.800 Betonfertigteilen verbauen. Ende 2017 sind, nach 8 Monaten Vortrieb, mehr als 5.000 m der Boßlertunnel–Weströhre bereits aufgefahren. Die Vortriebsstrecke ist imposant und rekordverdächtig. Sie zeigt die hervorragende Leistung und Teamarbeit, die schon seit 2012 beim Projekt Albaufstieg an den Tag gelegt wird. Der letzte Durchschlag ist für Mitte 2018 geplant. Dann soll die Tunnelvortriebsmaschine oberhalb des Filstals bei Mühlhausem im Täle wieder ans Tageslicht kommen.

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