Bahnlinie 354

Erneuerung der Bahnlinie von Poznań nach Pika

Siegfried Weindok

Im Bahnbau blickt die PORR auf jahrelange Erfahrung bei anspruchsvollen Projekten im In- und Ausland zurück. (Bild: PORR AG)

Projektdaten

Auftraggeber Polnische Bahn (PKP PLK)
Auftragnehmer PORR S.A.
Projektart Infrastruktur . Bahnbau
Projektbezeichnung Modernisierung der Bahnlinie Nr. 354 Poznań Główny POD – Chodzież – Piła Główna
Baubeginn Mai 2017
Bauende April 2020
Auftragswert PLN 485 Mio. (EUR 114 Mio.)
Land Polen

Mit der Modernisierung der bestehenden Bahnlinie Nr. 354 von Poznań nach Piła wird die bisher zweistündige Fahrzeit um 40 Minuten verkürzt. Der Vertrag für dieses bedeutende Projekt wurde zwischen der PORR S.A. und  PKP PLK S.A. am 24. April unterzeichnet. Mit rund EUR 114 Mio. netto (PLN 485 Mio.) ist dieser Auftrag einer der bislang größten im Bahnbau für die PORR in Polen.
In den letzten fünf Jahren hat das polnische Team wiederholt seine Bahnbau-Kompetenz unter Beweis gestellt. Die Entscheidung für die Auftragsvergabe fiel unter anderem auch deshalb auf die PORR, da sie mit der Optimierung des Bauablaufplans und der Verkürzung der Gleissperrungen punkteten. Die Beeinträchtigung des Bahnbetriebes während der laufenden Arbeiten wird dadurch auf ein Mindestmaß reduziert, was für die Bahnkunden von großer Bedeutung ist. Eine Herausforderung, die das polnische Team dank Erfahrung und des Einsatzes modernster Technik und Logistik meistern wird.

142 km Gleise und mehr

Die Modernisierung betrifft 142 km Gleise, die Erneuerung von 91 Weichenanlagen und die teilweise Renovierung der Oberleitung. Dazu kommen 12 Brücken, vier Unterführungen und 91 Wasserdurchflüsse. Darüber hinaus werden 76 Bahnübergänge, 37 Bahnsteige und sonstige Gebäude renoviert oder von Grund auf neu errichtet. Auch die Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik werden modernisiert, wobei zwei neue elektronische Stellwerke errichtet werden.

Aktuell fahren die Züge auf der Strecke mit Geschwindigkeiten zwischen 50 und 100 km/h, künftig werden für den Personenverkehr bis zu 120 km/h und für den Güterverkehr bis zu 80 km/h möglich sein. In Summe tragen alle Maßnahmen dazu bei, nicht nur die Fahrzeit zu verkürzen, sondern auch die Kapazität der Linie Nr. 354 und gleichzeitig den Komfort für alle Passagiere zu erhöhen.

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