Verkehrsknotenpunkt Lubelska

PORR baut ein Zwei-Ebenen-Verkehrskreuz in Zentralpolen

Piotr Kledzik

Nach dem erfolgreichen Bau von Schnellstraßen in Polen – wie beispielsweise der S7 – realisiert die PORR S.A. mit dem Verkehrsknotenpunkt Lubelska ein weiteres spannendes Projekt. (Bild: PORR AG)

Projektdaten

Auftraggeber Generalna Dyrekcja Dróg Krajowych i Autostrad [Generaldirektion für Landesstraßen und Autobahnen]
Auftragnehmer PORR S.A.
Projektart Infrastruktur . Straßenbau
Leistungsumfang Projektierung und Bau des Verkehrskreuzes „Lubelska’’ an der Schnittstelle der Schnellstraßen S17 und S2 mit der Autobahn A2 inkl. technischer Infrastruktur, Bauwerken und Bauanlagen
Baubeginn November 2018
Bauende September 2020
Land Polen

Ein für das Straßennetz in Zentralpolen wichtiger Verkehrsknotenpunkt wird jetzt realisiert: Die PORR S.A. unterzeichnete im Juli mit der polnischen Generaldirektion für Landesstraßen und Autobahnen (GDDKiA) den Vertrag. Der Auftrag beinhaltet unter anderem die Projektierung sowie die Ausführung eines Zwei-Ebenen-Straßenkreuzes Lubelska am Schnittpunkt der vorhandenen Landesstraße DK 17 mit den neu geplanten S2, A2 und S17. Das Auftragsvolumen beträgt PLN 190 Mio. netto (knapp EUR 45 Mio.). Diese Investition ermöglicht die Verbindung der Umfahrung Süd von Warschau (S2) mit der Umfahrung Ost (S17) und der Autobahn A2. Die Fertigstellung ist für September 2020 geplant.

Der Verkehrsknotenpunkt Lubelska ist von hoher Bedeutung für das Straßennetz rund um Warschau.
Die Schnellstraße S2, die Umfahrung Süd von Warschau, wird künftig die Verkehrskreuze Konotopa westlich von Warschau und Warszawa-Lubelska an der Autobahn A2 miteinander verbinden. Die fertig gestellten Abschnitte der S2 haben erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der Straßeninfrastruktur im Umkreis der Metropole. Wichtig ist, dass die Fertigstellung aller genannten Abschnitte und des Verkehrsknotenpunkts Lubelska fast zeitgleich im Jahr 2020 erfolgt.

Im Leistungsumfang der PORR ist auch der Umbau der Gewerke Wasser/Kanal, Telekommunikation und Elemente der Elektroinfrastruktur enthalten. Die PORR errichtet das insgesamt fast zwei Kilometer lange Straßen- und Brückensystem mit einer Straßendecke aus Beton, ähnlich wie die Straßendecken der A2, S2 und S17.

Kollisionsfreie Straßenabschnitte

Das Zwei-Ebenen-Verkehrskreuz wird kollisionsfrei sein, weil sich die Fahrspuren nicht überschneiden und das Abbiegen als Ein-/Ausschluss- und Abwechslungsmanöver der Verkehrsströme realisiert wird. Die unterschiedlichen Straßenabschnitte zu einem funktionierenden Ganzen zusammenzuführen stellt eine enorme Herausforderung an alle Unternehmen dar, die dieses Straßenbauprojekt realisieren. Ein Prüfstein für alle Ausführenden wird daher nicht nur der Endtermin sein, sondern auch die zeitgerechte Bereitstellung der benötigten Kapazitäten an Fachkräften, Baustoffen und Geräten.

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