Österreichisches Parlament in neuem Glanz

Generalsanierung des denkmalgeschützten Gebäudes

Bernhard Kazda

Die neuen Zubauten ordnen sich dem historischen Erscheinungsbild von Architekt Theophil Hansen unter, ohne diese zu überlagern oder zu stören. (Bild: PORR AG)

Im Februar 2018 erhielt die Arbeitsgemeinschaft der PORR und Pittel+Brausewetter nach einem längeren Ausschreibungs- und Vergabemarathon den Baumeisterauftrag über die Generalsanierung des Wiener Parlaments. Der Auftragswert beträgt rund EUR 55,8 Mio.

Das im Jahr 2014 beschlossene Parlamentssanierungsgesetz beinhaltet die Generalinstandsetzung und den Ausbau des mittlerweile 130 Jahre alten Gebäudes, das unter besonderem Denkmalschutz steht.

Die Planung sieht neben der substanziellen Instandsetzung und Ertüchtigung auch eine Erweiterung des Gebäudes mit mehr öffentlich zugänglichen Bereichen im Sinne von Transparenz und Offenheit vor. Die besonderen technischen Herausforderungen liegen in der Erweiterung und Erschließung der Untergeschosse.
In den Bereichen unter der Säulenhalle und im Bundesversammlungs- und Nationalratssaal müssen schwere Unterfangungsarbeiten mit gleichzeitigem Schutz des darüberliegenden historischen Bestandes geleistet werden.

Die Baumeisterarbeiten sollen im Herbst 2020 abgeschlossen sein. Die Wiedereröffnung ist im März 2021 geplant.

Projektdaten

Auftraggeber Parlamentsgebäudesanierungsgesellschaft m.b.H.
Auftragnehmer PORR Bau GmbH in ARGE mit Pittel+Brausewetter Holding GmbH
Projektart Hochbau . Revitalisierung
Leistungsumfang Generalsanierung und Ausbau des denkmalgeschützten Parlamentsgebäudes
Baubeginn Februar 2018
Bauende März 2021
Land Österreich

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